Love Your Living

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Tun – Vergeben

Vor Jahren endeckt – und  immer wieder kraftvoll verändernd. Ho’oponopono – ein Hawaiianisches Vergebungsritual. Das Verrückte: Du brauchst nicht zu wissen, was Du vergeben willst. Hast Du einen Konflikt oder es geht Dir schlecht, probier es einfach aus.

ES TUT MIR LEID  – I am so sorry

BITTE VERZEIH MIR – Please forgive me

ICH LIEBE DICH – I love you

DANKE – Thank you

Ziehe Dich zurück. Sprich den Text laut aus und wiederhole ihn mehrfach. Klopfe währendessen die Thymusdruesse und es kann noch kraftvoller wirken. Vergebe Dir selbst und anderen – es  wird Dich freier machen.  Spreche es mehrere Tage immer wieder. Je intensiver und öfters Du es sprichst, um so größer wird die Wirkung sein. Ängste und Blockaden lösen sich, unangenehme Gefühle und Situationen könne sich verändern.

Was ist Dein Wertesystem? Bedürfnisse erkennen!


Bedürfnisse resultieren aus Deinem Wertesystem, das Du entwickelt hast oder dienen schlicht Deinem Überleben. Entdecke, was Dir persönlich am Wichtigsten ist.

Photo von Eli Defaria auf unsplash

Du kannst Dein Wertesystem und Deine Bedürnisse erforschen um herauszufinden, warum Du mit bestimmten Personen mehr Schwierigkeiten hast als mit anderen oder um in einer bestimmten Situation, etwas zur Sprache zu bringen. Erst damit kann sich etwas verändern (siehe Konflikte ansprechen und lösen oder auch Bedürfnisse).

Scrolle durch die Liste von ca. 120 Begriffen während Du an Dich oder die Person in einer konkreten Situation denkst.

Erstelle Deine persönliche Prioritätenliste. Notiere Dir die für Dich Wichtigsten und reduziere die Liste bis nur wenige übrig bleiben. Um einen Konflikt ansprechen zu können, reduziere die Liste auf den wichtigsten Wert, der von der anderen Person verletzt wurde. Dann ergänze eine kongrete Handlung, um die Du die Person bitten kannst.

  1. Abwechslung

  2. Aktivität

  3. Anerkennung

  4. Akzeptanz

  5. Aufrichtigkeit

  6. Austausch

  7. Authentisch sein

  8. Autonomie

  9. Balance von

    1. Arbeit und Freizeit

    2. Geben und nehmen

    3. Sprechen und zuhören

  10. Aktiv sein und ausruhen etc

  11. Bewegung

  12. Bewusstheit

  13. Beständigkeit

  14. Bildung

  15. Disziplin

  16. Effektivität

  17. Ehrlichkeit

  18. Einfachheit

  19. Einfühlsamkeit

  20. Engagement

  21. Entspannung

  22. Entwicklung

  23. Erfolg

  24. Ernstgenommen werden

  25. Feiern

  26. Flexibilität

  27. Freiheit

  28. Freizeit

  29. Freude bereiten

  30. Freundlicher Umgang

  31. Freundschaft

  32. Frieden

  33. Gastfreundschaft

  34. Geborgenheit

  35. Gehört werden

  36. Gesehen werden

  37. Gelassenheit

  38. Genießen

  39. Gesundheit

  40. Gemeinschaftssinn

  41. Gleichwertigkeit

  42. Glückwunsch

  43. Großzügigkeit

  44. Harmonie

  45. Herausforderung

  46. Hilfsbereitschaft

  47. Humor

  48. Identität

  49. Initiative

  50. Innerer Friede

  51. Identität

  52. Inspiration

  53. Kultur

  54. Kompentenz

  55. Konfliktfähigkeit

  56. Kongruenz

  57. Kontakt

  58. Kommunikation

  59. Kraft

  60. Kreativität

  61. Lebensfreude

  62. Lebenserhalt

  63. Liebe

  64. Menschlichkeit

  65. Mitgefühl/Verständnis

  66. Mitgestalten

  67. Mut

  68. Nähe

  69. Natur

  70. Offenheit

  71. Optimismus

  72. Originalität

  73. Ordnung

  74. Partnerschaftlicher Umgang

  75. Privatsphäre

  76. Pünktlicheit

  77. Raum für persönlichen Ausdruck

  78. Respekt (das Benennen von Fakten und die Bitte um konkrete Handlungen ist hier wichtig)

  79. Ruhe

  80. Rücksichtnahme

  81. Schutz

  82. Selbstbestimmung

  83. Selbstrespekt

  84. Selbstverantwortung

  85. Selbstvertrauen

  86. Selbstverwirklichung

  87. Sexualität

  88. Sicherheit

  89. Sinnhaftigkeit

  90. Soziales Engagement

  91. Spiritualität

  92. Sport

  93. Stärke

  94. Struktur

  95. Tatkraft

  96. Tiefe

  97. Toleranz

  98. Unterstützung

  99. Verantwortlichkeit

  100. Verbundenheit

  101. Vergnügen

  102. Verständigung

  103. Verlässlichkeit

  104. Vielfalt

  105. Vertrauen

  106. Umweltschutz

  107. Umweltbewusstsein

  108. Vorwärtskommen

  109. Persönliches Wachstum

  110. Wahrgenommen werden

  111. Wärme

  112. Weitblick

  113. Wertschätzung

  114. Wirtschaftliche Sicherheit

  115. Wissen wo man dran ist

  116. Würde behalten

  117. Zeit sinnvoll nutzen

  118. Zeit effektiv nutzen

  119. Zentriertheit

  120. Zielstrebigkeit

  121. Zugehörigkeit

Die Liste hat nicht die Absicht vollständig zu sein, deckt jedoch bereits sehr viel ab. Sie ist angelehnt an Ingrid Holler’s Liste in Ihrem Buch „Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation“

Tun (Erste Hilfe – Emotion)

Phot von Katarzyna Kos auf unsplash

Photo von Katarzyna Kos

Unangenehme Gefühle haben Ihre Ursache in Erlebtem (Deine Erfahrungen), wenn für Dich wichtige Werte verletzt bzw. Bedürfnisse nicht erfüllt wurden oder werden. Es entstehen bestimmte Verhaltensmuster. Scrolle nach unten und erfahre, je nach Emotion, was Du schnell für Dich tun kannst. Du findest Tipps was Du danach tun kannst. Das Ziel ist Dich selbst oder andere nicht zu „verletzten“.

Wut, Zorn

Nimm Dir Zeit, Du brauchst gerade mehr Zeit. Übergehe das Gefühl nicht, nimm es ernst, es gehört zu Dir und erforsche die Ursachen. Hier ist die Gefahr Dich selbst oder andere zu verletzen am höchsten. Oft ist es ein Ohnmachtsgefühl, das Dich wütend macht. Aber stimmt das denn? Bist Du wirklich hilflos und ohne Macht?

Photo von Gabriel Matula auf unsplash

Photo von Gabriel Matula auf unsplash

Direkt beim Ereignis

  • Sag Dir innerlich „ich kümmere mich später darum“. Geh aus der Situation und sage „Ich kann gerade nicht mehr…“ oder „Lass uns später den Punkt klären..“.

Später

Ärger

Bedenke den Kraftaufwand: 1  Stunde Ärgern = 8 Stunden Arbeit. Egal, ob Du Dich über Dich selbst oder über andere ärgerst.

Photo von Anna Sullivan auf unsplash

Photo von Anna Sullivan

Direkt beim Ereignis

  • Betrachte die Person genauer, die den Ärger auslöst. Schau ihr in die Augen und erkenne den Menschen, der – wie Du selbst – leidet, Bedürfnisse und Wünsche hat.
  • Während des Autofahrens, versuche die Person/die Insassen, und nicht nur das Auto und den „Angriff“ auf Dich, wahrzunehmen.
  • Wenn Du warten mußt und Dich deshalb ärgerst, nutze die Zeit des Wartens, um z.B. auf Deinen Atem zu achten und entspanne dabei angespannte Stellen in Deinem Körper. Spreche die Person an, und erkläre Ihr dass Du unter Zeitdruck stehst und es sehr eilig hast. Frage Sie, ob es ok wäre wenn Du kurz vor kannst oder biete Hilfe an, damit es schneller geht.
  • Ärgerst Du Dich über Dich selbst, sage zu Dir oder anderen „Ich bin sauer, weil ich sehe dass..“ Es ist ok, dass ich mich ärgere und es vor der Person auch sage, solange ich mich später darum kümmere.

Später

  • Wenn Du oft ärgerlich bist, weil etwas nicht voran geht, frage Dich was Dich ständig so in Eile versetzt und andere verurteilen läßt. Verändere etwas z.B. mehr Zeit einplanen, weniger Dinge gleichzeitig tun etc.
  • Erforsche und erkenne, welches Bedürfnis von Dir ständig verletzt wird. Es ist ein wichtiger Schritt, um etwas aus- bzw. anzusprechen damit es sich ändern kann. Du kannst die Technik von „The Work“ einsetzen. Siehe Erforsche Deinen Geist
  • Zieh Dich zurück und führe ein imaginäres Gespräch. Versetzte Dich in Dein Gegenüber und nimm, auch physisch, im Wechsel seinen Platz ein. Siehe auch Sprechen in Konfliktsituationen
  • Bist Du gesund? Ist Dein Hormonhaushalt ausgeglichen (z.B. Schilddrüse, Östrogen, Gestagen- oder Progesteronmangel) und Du hast starke Stimmungsschankungen bis hin zur Depression? Lass Dein Blut untersuchen.

Verzweiflung

Gabiele matula Verzweiflung

Photo von G. Matula auf unsplash

Direkt beim Ereignis

Atme mehrmals bewusst ein und aus und konzetriere Dich auf Deinen Atem. „Erde“ Dich. Sage Dir, dass Du Zeit hast und Dir die Zeit geben wirst etwas zu verändern. Vertraue dem Prozess und erlaube Dir und anderen etwas im eigenen Tempo und eigene Weise zu tun, etwas zu lernen oder Erfahrungen zu sammeln.

Später

Finde heraus was Dich zur Verzweiflung bringt. Erforsche Deinen Geist (the work)

Angst

Nimm Dir Zeit und vertränge Deine Angst nicht. Sie will Dich vor etwas schützen, vor etwas Realem, aber auch oft vor etwas, das gar nicht existiert.

Photo von Jeremy Yap

Direkt beim Ereignis

Atme mehrmals tief ein und wieder langsam aus. Die übliche Körperreaktion bei Angst ist ein Luftanhalten. Weniger Sauerstoff im Gehirn lasst Dich gut rennen, allerdings verhindert es klares Denken. Zieh Dich zurück, geh aus der Situation. Lauf erst einmal davon, falls das Atmen nicht helfen sollte.

Später

  • Erforsche die Ursachen und gib Dir Mitgefühl. Es ist ok. Stelle Dir Fragen.
    • Kommt es Dir bekannt vor? Kennst Du ähnliche Situationen in Deinem bisherigen Leben, die Dir oft Angst machen und welche sind es? Wann war es das erste Mal? Fühle das Gefühl, bleib ganz im Gefühl, bis es sich auflöst.
    • Bist Du vielleicht überfordert? Wenn ja, wer oder was könnte Dir helfen?
    • Füllst Du Dich in Dein Körper frisch und vital, fühlst Du Dich stark? Wenn nicht, achte auf dass was und wieviel Du ißt.
    • Achte gut darauf, was Du im Internet, im Fernsehn oder durch Bücher „konsumierst“. Tut es Dir gut? Wenn nicht: höre einfach auf damit. Achte auf genügend gesunden Schlaf- gemütlich in Deinem Bett und z.B. nicht vor dem Fernseher, der Dich weiter berieselt.
  • Geh ins Tun, fang einfach an. Teile, dass was Du tun willst in kleinere Schritten und die Angst verschwinden. Hol Dir Hilfe bei jemandem, der sich damit auskennt.
  • Stärke Dich durch „Power Poses“: Stehe und gehe aufrecht – strecke Dich und mach Dich „gross“. Stell Dich z.B. morgens vor den Spiegel, breite Deine Arme langsam  aus und sage während dessen: „Ich nehme meinen Raum ein“.
  • Bist Du gesund? Ist Dein Hormonhaushalt ausgeglichen (z.B. Schilddrüse, Östrogen, Gestagen- oder Progesteronmangel) und Du hast starke Stimmungsschankungen bis hin zur Depression? Lass Dein Blut untersuchen.

Traurigkeit

Verdränge die Traurigkeit nicht, sie will gelebt und erlebt werden.

Photo von Giulia Bertelli

Beim Ereignis

Fühle die Traurigkeit- wo genau ist sie im Körper zu spüren. Lasse sie zu und gehe in das Gefühl- atme tief ein und langsam aus. Du brauchst Trost und Mitgefühl, dass Du Dir auch selbst geben kannst. Sage zu Dir selbst: ich kümmere mich heute Abend darum.

Direkte erste Hilfe: Trickse Deinen Körper aus, und kurble Deine Endorphin-Produktion an. Wie: Zieh Dich zurück und lächle – ganz ohne Grund. Es mag sein, dass es sich am Anfang seltsam künstlich anfühlt, nach einer Weile (60 Sekunden) geht es Dir jedoch schon etwas besser.

Später

  • Zieh Dich an einen schönen Platz zurück, der Dir gut tut und Dich beruhigt. Spüre die Erde unter Deinen Füßen.
  • Gib Dir selbst Mitgefühl und Verständnis für die Situation. Lege Deine Hand auf Dein Herz. Weine. Sage zu Dir selbst „Ja – es ist traurig, dass..“.
  • Praktiziere Ho’oponopono. Klopfe auf Deine Thymusdrüse und sprich mehrmals: Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich liebe Dich. Danke. Tu es solange bis es Dir besser geht.
  • Wenn Du sehr häufig traurig bist frage Dich: Bist Du gesund? Ist Dein Hormonhaushalt ausgeglichen (z.B. Schilddrüse, Östrogen, Gestagen- oder Progesteronmangel) und Du hast starke Stimmungsschankungen bis hin zur Depression? Lass Dein Blut untersuchen.

Nicht-bei-Sich-sein

Wenn Du nicht richtig traurig, aber auch nicht richtig glücklich bist. Wenn Du nicht wirklich im Einklang mit Dir zufrieden den Tag erlebst und nicht bei Dir bist, kannst Du folgende Dinge für Dich tun.

Photo von Oskar Keys

Photo von Oskar Keys

Beim Ereignis

Erkenne und bemerke, wie es Dir geht und verspreche Dir, dass Du Dich später darum kümmern wirst. Dieses seltsame Gefühl tritt nicht plötzlich nach einem Ereignis auf, sondern ist eine Grundstimmung, die längere Zeit anhalten kann und Deine Aufmerksamkeit braucht.

Später

Du bist von Dir abgetrennt und „blind“. Mache Dinge, die Dich Deinen Körper wieder spüren lassen.

  • Geh duschen. Im Wechsel, mal kalt, mal warm und zum Herzen hin. Mache eine Kneipp Anwendung daraus.
  • Bewege Dich, geh in den Wald, in den Park. Erde Dich und spüre den Boden unter Deinen Fuessen. Leite diese Energie aus Deinem Körper.
  • Räume Dein Zimmer, Deine Wohnung oder Teile Deines Hauses auf. Ausmisten im Äusseren hebt die Stimmung und bringt Klarheit – auch im Innern. Ausserdem bringt es Dich in Bewegung. Danach kannst Du ein hochwertiges Duftöl (z.B.Orange, Zitrone, Manderine) einsetzten.
  • Praktiziere Ho’oponopono. Klopfe auf Deine Thymusdrüse und sprich mehrmals: Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich liebe Dich. Danke. Tu es solange bis es Dir besser geht.
  • Meditiere – wähle eine geführte Meditation mit einem Thema, das zu Deiner momentanen Stimmung passt.

 

 

 

Erforsche Deinen Geist (The Work)

Kennst Du das auch? Ereignisse machen Dich wütend, ärgerlich, frustrieren Dich oder machen Dich traurig. Du beginnst zu verurteilen oder wirst übellaunig. Die Gedanken drehen sich im Kreis, ziehen Dich herunter und machen Dich fertig.

Katie Byron hat durch eigene, schmerzhafte Erfahrungen einen Weg gefunden, den Geist zu nutzen, um unangenehme Situationen längerfristig für Dich positiv zu verwandeln. Je häufiger Du im Nachhinein diese Methode anwendest, werden die Ergebnisse immer erstaunlicher und besser.

Die Essenz Ihrer Vorgehensweise habe ich in folgenden Punkten für Dich zusammengefasst:

Die Situation

Denke an eine Situation, in der Du unangenehme Emotionen hattest. Du warst vielleicht traurig, hilflos, enttäuscht oder wütend auf Andere oder auf Dich selbst.

Notiere Dir dazu wenige Antworten auf folgende Fragen:

    1. Was oder wer stört Dich und was möchtest Du was geschieht?
    2. Was denkst Du wie der andere oder Du bist?
    3. Was möchtest Du für Dich was passiert?

Stelle Dir 4 Fragen zu Deiner „Geschichte“:

    1. Ist sie wahr?
    2. Kannst Du 100 % wissen, dass es wahr ist?
    3. Schließe die Augen und fühle. Frage Dich: was passiert in meinem Körper, wenn ich das glaube oder denke? Und frage weiter:
    4. Was wäre ich ohne diese Gedanken? Wie ging es mir dann?

Kehre Deine Aussagen um:

Nachdem Du Dir Zeit genommen hast die Fragen zu beantworten,  nimm die Antworten (Punkt 2 und 3 der Geschichte) und kehre sie ins Gegenteil um. Damit kannst Du hinter weitere mögliche Erkenntnisse kommen. Wie wirken die neuen Aussagen dann auf Dich? Überlege was daran wahr sein könnte.

Perspektivenwechsel

    1. Peter sollte besser zuhören“ verwandelt sich in „Ich sollte besser zuhören, weil..“
    2. Ich bin zu langsam „ verwandelt sich in „die Anderen sind zu langsam, weil..“

Verneinen

    1. Peter sollte besser zuhören“ verwandelt sich in „ Peter sollte nicht besser zuhören, weil..“
    2. Ich bin zu langsam“ verwandelt sich in „Ich bin nicht zu langsam, weil.. Oder „Die Anderen oder ich sind nicht zu langsam, weil…“

Ins Gegenteil verwandeln

    1. Peter sollte besser zuhören“ verwandelt sich in „Peter sollte mehr sprechen, weil“..
    2. Ich bin zu langsam“ verwandelt sich in „ich bin zu schnell oder die Anderen sind zu schnell, weil“?
Photo von Volha Flaxeco aud unsplash

Photo von Volha Flaxeco aud unsplash

Dabei geht es nicht um Schuld oder Verurteilung, sondern es soll bewusst machen, was im Kopf alles passiert und um die Auswirkungen auf Dich zu bemerken, in dem man es beginnt zu fühlen. Wie Du Gesagtes oder Handlungen durch deine Brille wahr nimmst. Durch den Perspektivenwechsel nutzt Du Deinen Geist, um eine Situation genauer und vielschichtiger zu betrachten. Du kann so erkennen was Du ändern könntest. Mehr Anschauungsmaterial findest Du in den Orginal Youtube Videos von Katie Byron.

Tun (Meditation)

Das ist gar nix für mich, ich kann (will?) nicht einfach nur ruhig da sitzen, das ist mir zu spirituell, das bin ich nicht. Stimmt das denn? Was wäre, wenn Meditation Dir hilft viel konzentrierter zu werden? 

Wenn es in der Hektik der Zeit und den vielen Herausforderungen hilft Deinen Geist zu beruhigen und Du so effizienter werden kannst? Wenn Du achtsamer bezüglich Deiner mentalen Zustände oder Erlebnissen wirst, kann Dich das in die Lage versetzten, die Zeit zwischen einem Ereignis und Deiner vielleicht heftigen Reaktion zu verlängern.

Ich begann mit geführten Meditation.  Der gesprochene Text half mir vieles aus meinem Inneren heraus zu entdecken. Die Stimme und den Sprachstil zu mögen ist wichtig. Meditationen stärken mich, beruhigen mich, sie „streicheln“ meine Seele. Sie inspirieren mich, da Raum entsteht in dem sich etwas entwickeln kann. Nach einer Meditation geht es mir immer besser als davor. Ich nehme mir die Zeit, probiere und übe ohne ein Ziel zu verfolgen. Als ich die für mich richtigen Meditationen fand, fing ich an mir ein Einschlafen oder gedankliches Abschweifen zu erlauben. Es wird irgendwann auch anders sein. Vielleicht will mein Unterbewusstsein daran arbeiten.

Für mich ist Meditation sich auf eine Sache zu konzentrieren. In die Stille gehen. Auf den Atem achten. Ganz im Jetzt sein. Betrachte etwas Schönes, eine Blume, eine Kerze, ein schöner Edelstein, ohne darüber nachzudenken und spüre Deine Empfindungen von Kopf bis Fuss. Hören, zuhören ohne zu sprechen. Gehen ohne zu sprechen und dabei an andere Dinge zu denken. Langsam bewusst zu essen ohne zu sprechen. Es gibt viele Arten, die Du ausprobieren kannst. Es ist keine Frage des „Zeit-Habens“ oder des „Könnens“, sondern des Probierens.

Je nach Typ kannst Du es zum Morgenritual werden lassen, wenn alles noch still ist. Ein wundervoller Start in den Tag. Abends kann es der perfekte Abschluss des Tages werden, um danach seelig einzuschlafen. Suche Dir dafür einen angenehmen Platz an dem Du ungestört sein kannst und Dich wohl fühlst. Du kannst Deine Augen schliessen. Wenn es für Dich angenehmer ist, kannst Du sie auch nur leicht geschlossen halten und den Blick senken ohne zu fokusieren.  Sorge gut für Dich.

Wenn es Dir geht wie mir, dann möchtest Du mehr davon. 30 Minuten werden plötzlich zum Augenblick.

Beginne mit dem Atmen, just breathe und es wird kinderleicht.

Du kannst folgende Übungen einfach mal ausprobieren. Sie sind von SIYLI – Search Inside Yourself Leadership Institute.

3 Achtsame Atemzüge (2 Minuten)

Fokussierte Aufmerksamkeit und offenes Gewahrsein (7 Minuten)

 

 

Erforschen (Achtsamkeit)

Achtsamkeit durch Körperarbeit

Ich war zu einer Wochenend-Verantstaltung der besonderen Art in Berlin eingeladen. Ein Werkstatt-Tag der Heinrich Jacoby Elsa Gindler Stiftung. Es hat mir einen Eindruck davon verschafft, welche Möglichkeiten es gibt, über den Körper achtsamer zu werden. Es begann mit der Wahrnehmung des Körpers und seiner Bewegungen im Raum. Probiert man länger, kann sich eine tiefer greifende Wirkungen entfalten.

Mein Verständnis:

  • Vermeide Deine gedankliche Vorstellungskraft, sondern spüre.
  • Vergesse was Du über Bewegung gelernt hast, sondern spüre.
  • Es braucht keine Theorien, sonder probiere,spüre und lerne.

Das Ergebnis:

  • Erfrischt sein durch mein tägliches Tun statt zu Ermüden.
  • Erlangen von mehr Wohlbefinden und Gesundheit.
  • Entstehen von harmonischeren Verbindungen zu Anderen aber auch zu sich selbst.

Ein Beispiel des Probierens ist das bewusste Liegen: Wie liege ich, wo am Körper spüre ich den Boden. Liege ich ganz auf dem Boden, oder gibt es Hohlräume? Wenn ich mich bewege, was passiert da genau? Wo ist es schwieriger, wo fühlt es sich leichter an, ist es vielleicht irgendwo im Körper enger geworden? Kann ich den Boden nutzen? Stützt bzw. trägt er mich? Lasse ich es zu?

photo by Nathan Fertig on unsplash

Es gibt Gruppen, die sich regelmässig und schon seit Jahren treffen und anhand eine Aufgabenstellung (Übung) gemeinsam – aber doch jeder für sich – herausfinden und „probieren“. Mein Freund sagt immer wieder, dass es sich dabei um keine Methode oder Technik handelt, die man lehren kann.

Ich habe es zunächt nicht verstanden, warum es keine Methode sein soll. Vielleicht, weil man probieren sollte, jeder  anders empfindet und hauptsächlich vergessen sollte. Vergessen wie man z.B. steht, geht oder liegt. Und Vergessen ist nicht wirklich eine Methode, oder? Einige Aufgaben, die wir gemeinsam machten, mache ich immernoch. Wenn ich meine Gedanken nicht beruhigen kann, lege ich mich auf den Boden und spüre wie ich liege, wie es geht, wenn ich einen Finger ganz langsam versuche zu heben, wie es geht den Arm zu heben. Kleinste Bewegungen, Milimeterarbeit.

Für meinen Freund war dieses Tun lebensverändernd und wurde zu einem wichtigen Bestandteil seines Lebens. Es war für ihn ein hilfreicher Wendepunkt. Ich verstehe das sehr gut.

Quiz Streit/Konflikt

Quiz Verurteilendes Sprechen

In folgendem Quiz kannst Du testen, ob Du zwischen be- bzw. verurteilendes Sprechen und Fakten unterscheiden kannst. Mehr unter klug gefragt

Quiz Sprache

Du kannst hier für Dich entdecken, wie schmal der Grad sein kann. Ist es ein verurteilender Gedanke oder ein Gefühl, das ausgedrückt wird. Mehr Informationen unter Das Leben – der Geist

 

 

 

Quiz Wohnen

Der Haus- oder Wohnungsstil hat einen Einfluss auf die Bewohner, wie die Kleidung, die man trägt.