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Tun – Meditation

Das ist gar nix für mich, ich kann (will?) nicht einfach nur ruhig da sitzen. Langweilig. Das ist mir zu mystisch oder spirituell, das bin ich nicht. Stimmt das denn? Was wäre, wenn Meditation Dir hilft viel konzentrierter zu sein, Stress besser zu bewältigen und damit besser zu schlafen?

Wenn es in der Hektik der Zeit und den vielen Herausforderungen hilft Deinen Geist zu beruhigen und Du so effizienter werden kannst?  Durch Meditation übst Du Deine Gedanken zu beobachten. Wenn Du achtsamer bezüglich Deiner mentalen Zustände oder Erlebnissen wirst, kann Dich das in die Lage versetzten, die Zeit zwischen einem Ereignis und Deiner vielleicht heftigen Reaktion darauf zu verlängern. Es entsteht eine Lücke, in der Du eine Wahl treffen kannst, wie Du reagieren möchtest. 90 Sekunden sind zu überbrücken, in der Dein Körper reflexartig reagiert. Danach ist es Deine Wahl, ob Du Deinem spontanen Gefühl nachgibst und auslebst.

Ich begann mit geführten Meditation.  Der gesprochene Text half mir vieles aus meinem Inneren heraus zu entdecken. Es ist wichtig die Stimme und den Sprachstil zu mögen. Meditationen stärken mich, beruhigen mich, sie „streicheln“ meine Seele. Sie inspirieren mich, da Raum entsteht in dem sich etwas entwickeln kann. Nach einer Meditation geht es mir immer besser als davor. Ich nehme mir die Zeit, probiere und übe ohne ein Ziel zu verfolgen. Als ich die für mich richtigen Meditationen fand, fing ich an mir ein Einschlafen oder gedankliches Abschweifen zu erlauben. Es wird irgendwann auch anders sein. Vielleicht will mein Unterbewusstsein daran arbeiten.

Für mich ist Meditation sich auf eine “Sache” zu konzentrieren und damit auf sich selbst. In die Stille gehen. Auf den Atem achten. Ganz im Jetzt sein. Betrachte etwas Schönes, eine Blume, eine Kerze, ein schöner Edelstein, ohne darüber nachzudenken und spüre Deine Empfindungen von Kopf bis Fuss. Hören, zuhören ohne zu sprechen. Gehen ohne zu sprechen oder dabei an andere Dinge zu denken. Langsam bewusst zu essen ohne zu sprechen. Es gibt viele Arten, die Du ausprobieren kannst. Es ist keine Frage des “Zeit-Habens” oder des “Könnens”, sondern des Probierens.

Je nach Typ kannst Du es zum Morgenritual werden lassen, wenn alles noch still ist. Ein wundervoller Start in den Tag. Abends kann es der perfekte Abschluss des Tages werden, um danach seelig einzuschlafen. Suche Dir dafür einen angenehmen Platz an dem Du ungestört sein kannst, aufmerksam wach bleibst und Dich wohl fühlst. Du kannst Deine Augen schliessen. Wenn es für Dich angenehmer ist, kannst Du sie auch nur leicht geschlossen halten und den Blick senken ohne zu fokusieren.  Sorge gut für Dich.

Wenn es Dir geht wie mir, dann möchtest Du mehr davon. 30 Minuten werden plötzlich zum Augenblick.

Beginne mit dem Atmen, just breathe und es wird kinderleicht.

Du kannst folgende Übungen ausprobieren. Sie sind von SIYLI – Search Inside Yourself Leadership Institute.

Ein wunderbarer technischer Helfer ist eine App, die ich im Abschnitt “Blog” und “Wegbegleiter” beschreibe  Achtsamkeit üben mit “Calm”

3 Achtsame Atemzüge (2 Minuten)

Fokussierte Aufmerksamkeit und offenes Gewahrsein (7 Minuten)

 

 

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