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Entdecke – Warum sollte ich Vertrauen?

Weil Vertrauen entspannt und Entspannung ein zufriedeneres und glücklicheres Leben verspricht?

Melissa Askew auf unsplash

Wenn sich das Gefühl des Vertrauens in sein Gegenteil verwandelt, kannst Du diesem Vorgang etwas entgegen setzten bevor Du, wie eine Rose Dornen entwickelst, damit ja niemand Dir etwas anhaben kann.

Misstrauen ist nicht mit einer gesunden Skepsis zu verwechseln. Skepsis kann Dir helfen etwas neutral zu beurteilen und die Wahrheit zu finden. Suche und konzentriere Dich also auf Fakten und bleibe gleichzeitig offen, freundlich und neugierig – Dir selbst und Anderen gegenüber.  Es lässt Wertschätzung und Respekt entstehen.

Sobald Misstrauen aufsteigt, erinnerst Du Dich womöglich unbewusst an etwas aus Deiner Vergangenheit. Etwas in Dir scheint Dich warnen zu wollen. Misstrauen kannst Du im Körper spüren. Inner- und äußerlich gehst Du auf Distanz und sprichwörtlich einen Schritt zurück. Der Schritt zurück kann helfen klarer zu sehen, in diesem Fall wird Dein Blick jedoch düster statt freundlich. Erkennst Du den Unterschied? Misstrauen entsteht aufgrund gesammelter, negativer Erfahrungen.  Erinneungen an Erlebnisse, die unbewusst auf andere Ereignisse übertragen werden. Du denkst, dass du eine Wiederholung unbedingt vermeiden musst. Du möchtest Dich schützen. Verletzt sein. Körperlich. Seelisch. Hast Du eher eine vertrauende oder eine misstrauende Grundhaltung? Wie konnte mich etwas seelisch verletzen und will ich es überwinden? Wie entsteht Vertrauen?

Entdecke. Gehe in die Stille und erinnere Dich zunächst an Situationen aus Deiner Vergangenheit. Nimm Dir Zeit und begebe Dich an einen Platz, an dem Du Dich wohl und sicher fühlst. Dann atme ein paar mal tief ein und aus und lasse Erinnerungen in Dir auftauchen. Lasse Fragen in Dein Bewusstsein einsinken: In welcher Situation wurde ich entäuscht, fühlte mich verletzt, sehr traurig oder ängstlich?  Gehe zurück in diesen Lebensabschnitt. In welcher Situation befand ich mich? Wer oder was ist in meiner Nähe? Was hätte ich mir in dieser Situation gewünscht? Sind Worte gefallen, die mich verletzt haben?

Je nach dem auf welchen inneren Zustand diese Ereignisse bei Dir oder dem Anderen in diesem Moment trafen, wurde man getroffen.  Hast Du die Verletzung bemerkt oder vielleicht “kleingeredet”? Warst Du selbstbewußt oder eher fragil und verunsichert. Du bist angepickst, der Stachel sitzt in Deiner Seele und bewegt sich – immer tiefer – hinein in Deine Wunde.  Was passiert hier in Deinem Geist und Körper? Vielleicht entstand in diesem Moment ein Gefühl des Getrennt-seins, des Nicht-Geliebt-Werdens? Hoffnungslosigkeit oder Ohnmacht? Dein Urvertrauen ist verlorengegangen.

Beruhige dich! Beobachte achtsam und mit Deiner vollen Aufmerksamkeit Dich selbst, Deine Gefühle und Reaktionen.

Vertrauen darauf, dass sich etwas Schönes daraus entwickeln kann und wird, dass es wieder anders sein wird. Dieses Vertrauen kann Dir Gelassenheit schenken und Hoffnung aufsteigen lassen. Alles hat einen Anfang und ein Ende.

Wenn man es für einen Moment betrachtet, ist es einfach nur wie es ist.  Du bist in Sicherheit. Die Bewertung in gut oder schlecht, in angenehm oder unangenehm, befindet sich in Deiner Vorstellung. Bewertungen und Gedanken, die sich auf die Vergangenheit oder Zukunft richten und damit auch eine Auswirkungen auf das jetzt haben werden. Die Grundlage Deiner Zukunft. Gefangen in Gedankenschleifen. Gedanken, die es zu hinterfragen gilt. Ist es wahr? Ist es von Nutzen?

Identifiziere die Möglichkeiten in einer Situtation statt ihre Probleme. Krisen bringen uns oft voran. Du kannst es genießen, die Gelegenheit nutzen etwas zu verändern oder es los lassen. Love it, change it or leave it. Was Du auf alle Fälle machen kannst: Auf diesen Wechsel des Beginnens und des Endens vertrauen.

“Ver-trauen”. Manchmal braucht es Mut sich etwas zu trauen.

Jukan Tateisi auf unsplash

Es gibt riskante Aktionen. Oft genug sind diese Gefahren jedoch nur in Deiner Vorstellung. Übertriebene, mutlosmachende Vorsicht. Ich hatte ein gutes Gespräch mit einem Kollegen. Er zitierte eine Frage, die man sich in solchen Situationen stellen kann: Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest? Anrufen oder Schreiben? Ausprobieren? Tun und in Aktion gehen? Loslassen und den Anderen Erfahrungen sammeln lassen? Dieses Tun wird Dein Selbst-Vertrauen stärken. Stelle Dir die Frage, ob es für Dich oder den Anderen hilfreich wäre.

Selbstgespräche, Selbstzweifel. Vielen Menschen geht es so. Ob berühmt oder nicht, erfolgreich oder nicht. Im Berufsleben, in Beziehungen, in der Familie – ein Leben lang. Wäre es nicht wunderbar wieder ins Vertrauen kommen zu können? Alles hat einen Anfang und ein Ende. Endlose Veränderung, die Dir keine Angst zu machen braucht.

Sich trauen. Was ist das schlimmste was Dir passieren kann? Vielleicht löst diese Frage in Dir bereits Mut aus?

“Beim Vertrauen geht es nicht darum, wie wir uns fühlen sondern wie wir leben.” (Anne Lamott)

Es wird ein Weg sein – lass Dir Zeit und erinnere Dich regelmässig daran. Geduld und Vertrauen sind ein ideales Paar zu mehr Gelassen- und Entspanntheit. Entdecke und propiere aus.

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