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Geist

Von Außen nach Innen

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Yoga ist eine der Möglichkeiten den Geist zu erreichen. Ursprünglich ist Yoga darauf ausgelegt den Körper so zu trainieren, dass man stundenlang meditieren und den Geist dadurch beeinflussen kann. Ich hatte aber auch die umgekehrte Erkenntnis: Der Geist hat Einfluss auf meinen Körper. Auch schon selbst festgestellt, dass man am Körper die Unzufriedenheit, Traurigkeit, Wut eines Menschen irgendwann ablesen und Krankheiten mit Mitteln ohne nachweisbare Wirkstoffe geheilt werden können (Homöopathie, Placebo)? Der Geist ist sehr mächtig, da es unser Wohlbefinden bestimmt und was in unserem Leben alles passiert.

Joe Gardner

Photo by Joe Gardner on unsplash

Bin ich meine Gedanken? Erfahrungen führen zu Gedanken, Gedanken zu Emotionen. Emotionen haben tatsächlich Auswirkungen auf unseren Körper. Es gibt Hinweise darauf, dass sie sogar noch auf nachfolgende Generationen wirken können (Epigenetik – die Erforschung von Faktoren, die Einfluss auf die Aktivität unserer geerbten Gene und damit auf unsere Zellen haben). Die gute Nachricht: Ich kann mich zum Schöpfer, nicht einfach nur zum Opfer meiner Gene machen. Wie mächtig doch der Mensch und sein Geist sein kann!

Der intellektuelle Geist ist in unserem Kulturkreis, neben dem Körper, sehr wichtig. Oft sitzt dort allerdings auch der Zweifler, der Kritiker. Bin ich in Ordnung? Werde ich geliebt? Mache ich alles richtig? Es ist faszinierend ,was sich verändert, sobald man die Bedeutung des Geistes verstanden hat und Wege entdeckt, Blockaden zu lösen. Zur Ruhe kommen, den Stellenwert von Themen hinterfragen, die Ursache der Gedanken erforschen. Dies alles kann man alleine oder gemeinsam mit anderen Menschen angehen. Ursachen erkennen, sie als einen Teil von sich betrachten und damit annehmen, ist der Start einer Veränderung.

Durch Meditation kannst Du Deinen geistigen Zustand erkennen und verändern. Es gibt bereits viele wissenschaftliche Untersuchungen, die die positive Wirkung bestätigen. Du kannst es hier entdecken ausprobieren. Tun (Meditation)

Im Nachhinein kannst Du zum Beobachter Deiner Gedanken werden. Warum solltest Du das wollen? Du kannst erkennen wie sie die Kontrolle über Dein Sprechen und Handeln übernehmen und was wirklich dahinter stecken kann. Probiere mal die The Work von Katie Byron aus.

Man kann jedoch auch, mit Hilfe von Feng Shui, zunächst im Außen beginnen. Mehr dazu findest Du unter Feng Shui

Gedanke oder Gefühl?

Durch die Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben, haben wir gelernt Menschen und Situationen schnell zu beurteilen. Es diente und dient unserem Überleben, unserer Sicherheit. Beurteilen ist aber nicht mit Ver-Urteilen gleichzusetzen. Verurteilen passiert mir leider häufiger als mir lieb ist, ich erkenne es aber immer häufiger. Ob es das Verurteilen andere oder das mich selbst Verurteilen ist – es geht oft nur um das Recht haben, eine Erhöhung über den Anderen oder eine Ab- bzw Ausgrenzung. Werte der Gruppe oder Person sind nicht die Gleichen. Man beginnt verurteilend zu denken und teilt es dem anderen dann genau so mit. Kein Wunder also, dass Gespräche in eine Sackgasse geraten können, wenn man sich dessen nicht bewusst ist.

Wie unterscheide ich nun Gedanken von Gefühlen? Wenn Du im Satz das Wort „ich fühle“ mit „ich denke“ ersetzen kannst, ist es ein Zeichen dafür, dass Du Dich in der Gedankenwelt befindest. Ein gefährliches Terrain von Verurteilung und Kritik. Falls bereits Spannungen bestehen kann es zur Eskalation von Konflikten führen. Kannst Du den Satz jedoch mit „ich bin“ beginnen, befindest Du Dich in der Gefühlswelt. Aus der Ich-Position kannst Du dem Gegenüber näherbringen, wie es Dir mit seiner Handlung geht ohne verletzend zu sein. Die Aussage darüber, wie es Dir geht, kann nicht bestritten werden. Später und an anderer Stelle werde ich auf den Zusammenhang zu inspirierenden und konfliktlösenden Gesprächen eingehen.

Deine Kenntnisse kannst Du in einem Quiz überprüfen: Quiz Sprache. Mehr über Emotionen kannst Du auch unter Emotionen finden.

 

 

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